Auf dem "CorBoard" finden Sie

- in Auszügen und in chronologischer Reihenfolge -

Aktuelles, Wissenswertes und Interessantes aus den Aktivitäten von CorEdu.

Auszeichnung für Betriebe - berufsbildung ohne grenzen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird am 17.10.2018 im Rahmen des Bundesprogramms "Berufsbildung ohne Grenzen“ Betriebe aller Größen auszeichnen, die sich mit ihrem Engagement für Auslandspraktika während der betrieblichen Ausbildung besonders verdient gemacht haben. 

 

Alle Betriebe haben die Möglichkeit, ihre Auszubildende oder Bildungspersonal Europaweit und Weltweit weiterzubilden. CorEdu berät Sie dazu gern! 


Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit bei Coredu

Infos erhalten Sie hier.


Fachveranstaltung - „China-Kompetenz in Deutschland“

Die internationale Bedeutung der Volksrepublik China nimmt stetig zu, nicht nur im politischen und wirtschaftlichen Bereich, sondern auch im wissenschaftlichen und kulturellen Bereich. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Kultusministerkonferenz (KMK) und das Auswärtige Amt (AA) wollen daher gemeinsam die China-Kompetenz in Deutschland weiter fördern und ausbauen. Das Mercator Institute for China Studies (MERICS) stellte dazu am vergangenen Montag (07.05.2018) in Berlin bei einer gemeinsamen Fachveranstaltung von BMBF, KMK und AA seine Publikation „China kennen, China können. Ausgangspunkte für den Ausbau von China-Kompetenz in Deutschland“ vor. Die Studie ist hier zu lesen. 

 

Zur China-Kompetenz gehören laut der Studie vor allem Sprachkenntnisse aber auch Landeskenntnisse und interkulturelle Kompetenzen. Dank der langjährigen Zusammenarbeit zwischen CorEdu und chinesischen Bildungsinstitutionen und Unternehmen fördert CorEdu nicht nur den Austausch und den Wissenstransfer im Berufsbildungsbereich, sondern teilt ihre Erfahrungen und Know-how im Rahmen ihrer China-Kompetenz.

 

CorEdu unterstützt weiterhin Unternehmen bei der Partnersuche, Antragsstellung, Planung und Umsetzung von Weiterbildungsmaßnahmen für Bildungspersonal sowie für Auszubildende im Rahmen des Förderprogramms Ausbildung Weltweit.


Fachbeitrag in der Zeitschrift Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP

Gemeinsam mit Frau Dr. Marthe Geiben, wiss. Mitarbeiterin im Arbeitsbereich »Grundsatzfragen der Internationalisierung/ Monitoring von Berufsbildungssystemen« im BIBB veröffentlichten Frau Dr. Csepe-Bannert einen Beitrag in der Fachzeitschrift BWP zum Thema: "Einführung einer dualen Ausbildung in der Slowakei. Erste Schritte zu einer stärkeren Kooperation zwischen Schule und Unternehmen". 

 

Die Zeitschrift Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP publiziert wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zu aktuellen Fragen der Berufsbildung. Sie fördert damit den Austausch zwischen Bildungsforschung, Bildungspraxis und Bildungspolitik.

 

Den Beitrag können Sie hier lesen. 


CorEdu beim Aktionstag Lehrstellen in Leipzig

Auf dem größten Berufsorientierungstag Mitteldeutschlands präsentierten sich Unternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die sich und ihre Berufe aus Industrie, Handel und Handwerk, aus der Landwirtschaft, dem öffentlichen Dienst sowie aus dem Kommunikations- und Mediensektor vorstellten.

 

CorEdu begrüßte die Interessenten auf ihrem Stand und informierte sie über die Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten während der Ausbildung. Wie die Rückmeldungen der Standbesucher es gezeigt haben, sind Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung bei Eltern und Jugendlichen eher unbekannt. Die Mehrheit der jungen Besucher meldeten CorEdu zurück, dass für sie eine Ausbildung durch die Möglichkeit, im Ausland ein Praktikum zu absolvieren, attraktiver erscheint.

 

Auslandsaufenthalte sind auch im Berufsbildungsgesetz verankert. Das Berufsbildungsreformgesetz vom 23.März 2005 gem. § 2 Abs. 3 BBiG hat Auslandsaufenthalte neu in das Gesetz eingefügt. Diese Vorschrift sieht vor, dass Teile der Berufsausbildung im Ausland durchgeführt werden können, wenn dies dem Ausbildungsziel dient. Somit ist die im Ausland verbrachte Zeit nicht nur für die persönliche und fachliche Entwicklung des Einzelnen ein Gewinn sondern es wird auch auf die Ausbildungszeit angerechnet.

 

Um auch alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Anerkennung des Auslandsaufenthalts während der Ausbildung zu erfüllen, begleitet Sie CorEdu gern.


Berufsbildung für nachhaltige entwicklung

Auf Einladung von Engagement Global präsentierte CorEdu im Rahmen der „Train the Trainer“ Konferenz ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit berufsbildenden Schulen im Rahmen der Maßnahme Berufsbildung ohne Grenzen. Ziel des interaktiven Workshops war es Methoden und Instrumente zur Erhöhung der Beteiligung von berufsbildenden Schulen in internationalen Schulpartnerschaften vorzustellen und Qualitätskriterien für die Ansprache von Berufsschulen gemeinsam zu definieren.  

 

Engagement Global fördert Begegnungsreisen zwischen bestehenden Partnerschaften weiterführenden Schulen aus Deutschland und Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa sowie Anbahnungsreisen für Schulen, die eine Partnerschaft mit einer Schule aus einem Land in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa aufbauen wollen. Weitere Infos finden Sie hier.


Lehrerfortbildung in Sachsen zum Thema Europa ist online

Unser neues Fortbildungsangebot für Berufsschullehrer/-innen ist online! In der Kooperation mit dem Landesamt für Schule und Bildung (Standort Chemnitz) und mit dem Verein Die Brücke e.V. bieten wir am 07. August 2018 eine Fortbildung zum Thema "Europa und die Europäische Union - Von den Zielen Europas in den sächsischen Bildungsalltag" an. 

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier


Bildungsurlaub zum Thema: Ungarn – zwischen nationaler Identität und europäischer Zugehörigkeit

In diesem Jahr fand die Bildungsreise nach Ungarn erneut in der Zusammenarbeit mit dem Lohmarer Institut für Weiterbildung e.V. statt.

 

Ziel der Bildungsreise ist es, einen Einblick in die aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklung Ungarns zu bekommen. Durch die Auseinandersetzung mit dem wirtschaftlichen und politischen Kurs der Orban-Regierung werden die Potentiale und Gefahren für die weitere Entwicklung der europäischen Staatengemeinschaft resümiert. Die wesentlichen Reformen der Regierung in den Bereichen Medien, Bildung und Gesellschaft werden analysiert und ein kritischer Blick auf deren Folgen für die ungarische Zivilgesellschaft, wie auch für die europäische Völkergemeinschaft geworfen. Diskutiert wird weiterhin über die Auswirkungen der nationalen gesellschaftspolitischen Veränderungen in Ungarn auf die Identifikation ungarischer Bürger mit Europa.

Das Programm der politischen Bildungsreise mit dem Schwerpunkt „Zwischen nationaler Identität und europäischer Zugehörigkeit in Ungarn“ startete mit dem Parlamentsbesuch und der Teilnahme an der Festrede des Präsidenten Orban zu Ehren der Opfer des Völkeraufstandes 1956 vor dem Haus des Terrors. Die Inhaltspunkte seiner Rede wurden im Rahmen des Seminars  kritisch reflektiert und mögliche Auswirkungen der Rhetorik des Präsidenten Orban auf die Gesellschaft diskutiert.

Wie „vertragen“ sich die deutsche Wirtschaft und die aktuelle Politik in Ungarn? Ist die von der EU zugesprochene antieuropäische Haltung Ungarns in den wirtschaftlichen Kooperationen auch zu spüren? Diese und weitere spannende Themen haben uns bei der AHK Budapest beschäftigt. 

 

 

 

Gibt es eine ernstzunehmende politische Opposition und eine demokratische Alternative zu der aktuellen Regierungspartei in Ungarn? Welche Chancen haben sie und wie professionell sind sie organisiert?

 

Diese Fragen haben wir mit der Friedrich Ebert Stiftung und der neu gegründeten Partei Momentum Mozgalom im Café der großen Ungarischen Denker diskutiert auch angesichts der Wahlen in Ungarn 2018.

Die Beiträge zu Presse- und Medienfreiheit, zur Situation der Roma sowie zum Leben und Arbeiten der jüdischen Gemeinden in Ungarn rundeten das Programm ab.

 

Herzlichen Dank der DUIHK, der Friedrich Ebert Stiftung, dem Roma Educational Fund, der Jüdischen Synagoge, Herrn Dr. Szilárd Mészáros, dem Momentum Mozgalom und dem Civil Radio für den Perspektivenwechsel und für die spannenden Einblicke in ihre Arbeit!

Die Bildungsreise nach Ungarn für das Jahr 2018 ist bereits ausgebucht. Jedoch haben Sie bei Interesse die Möglichkeit, sich für die Bildungsreise in Ungarn 2019 noch anzumelden. Weitere Infos finden Sie hier


Dozentenfortbildung

Vier Dozenten der Taizhou Universität verbrachten drei Monate bei CorEdu in Leipzig. Methodisch-didaktische, interkulturelle und wissenschaftliche Elemente der maßgeschneiderten Fortbildung bereicherten den ersten Teil des Bildungsprogramms und persönliche Gespräche mit deutschen Dozenten, Ausbildern und Wissenschaftlern rundeten das Programm ab. Der zweite Teil des Programms beinhaltete Studienbesuche an verschiedenen Universitäten und in diversen Unternehmen in Sachsen, um die Besonderheiten der dualen Akademien in Deutschland näher kennenzulernen.

 

Das Ziel, die angewandte Forschung und akademische Lehre an der Taizhou Universität zu verbessern ist uns eine große und spannende Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Dank unserer regionalen Partner und dem Einsatz unserer Mitarbeiter konnten wir die chinesischen Dozenten mit innovativem Wissen und relevanten Kompetenzen für ihre zukünftige Arbeit ausstatten.

 

Wir danken unseren Partnern in Sachsen und der Taizhou Universität für die Zusammenarbeit und ihr Vertrauen!


Leitfaden für Arbeitgeber für die Förderung des Lernergebnisorientierungsansatzes im Unternehmen im Rahmen der praktischen Ausbildung

Am 9. und 10. Oktober 2017 repräsentierte CorEdu das deutsche Nationale Team der ECVET Experten bei der europäischen Konferenz „Using ECVET Principles in Work Based Learning with Special Focus on Involvement of all relevant Stakeholders“, welche durch die slowakische Nationalagentur SAAIC organisiert wurde.

Auf die Einladung der slowakischen Kollegen hin hielten wir einen Gastvortrag über den von CorEdu entwickelten „Leitfaden für Arbeitgeber für die Förderung des Lernergebnisorientierungsansatzes im Unternehmen im Rahmen der praktischen Ausbildung“.  Einen Mehrwert durch den Leitfaden erhoffen wir für Länder mit einem schulbasierten Ausbildungssystem mit kombinierten Praktika ohne das Vorhandensein eines einheitlichen und national anerkannten Ausbildungsplans. Dadurch sollen Kompetenzen und Lernergebnisse systematisch erfasst und bewertet werden, um diese sichtbar und nachhaltig zu sichern. 

Sie können die Leitfaden unter info@coredu.de anfordern.


Netzwerktreffen "Berufsbildung ohne grenzen" im Rahmen der Bildungskonferenz

Die 19. ZWH-Bildungskonferenz fand am 5. und 6. Oktober 2017 in der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade in Lüneburg statt. Im Rahmen der Bildungskonferenz trafen sich auch die Mobilitätsberater der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie die Mobilitätsberater der weiteren, kammerunabhängigen Beratungsstellen. Wir tauschten uns über unsere vergangenen und zukünftigen Aktivitäten im Rahmen des bundesweiten Programms Berufsbildung ohne Grenzen aus.

 

Der Erfahrungsaustausch zwischen den Mobilitätsberatern im Rahmen des Netzwerktreffens ist ein wertvolles Instrument, um gute Praxisbeispiele, neue Impulse und kreative Ideen für unsere Beratung fruchtbar zu machen.

 

CorEdu ist eine der bundesweit anerkannten, kammerunabhängigen Beratungsstellen, welche durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. 

 

Unser neuer Spot über die Vorteile von Auslandsaufenthalten wurde ebenso vorgestellt.


Azubis aus shanghai in Leipzig

Im Sommer 2017 besuchten CorEdu 30 chinesische Azubis von der 2nd Light Industry School aus Shanghai. Der Aufenthalt bot viele spannende und abwechslungsreiche Programmpunkte für die Azubis.  

Wir besuchten das Berufsschulzentrum in Riesa und hospitierten im Unterricht, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den deutschen und chinesischen Klassen zu erfahren. Danach gönnten wir uns Nudeln aus der Riesaer Nudelmanufaktur. Wir schauten uns deren gläserne Produktion an und fanden heraus, dass die erste Station des Museums in Riesa mit der Geschichte der Nudeln in China beginnt. Darüber freuten sich die chinesischen Azubis sehr.

 

Im Programm wurden Punkte auch für die Kreativität eingebracht. Nach einem ganztägigen Fotoshooting mit der Leipzig School of Design lernten die Schüler*innen anschließend die Künste der Cocktailexpertin Katja Schirmer kennen. Da die Liebe (für Leipzig) bekanntlich durch den Magen geht, führten die Ausbilder*innen des Fortbildungszentrums für Gastgewerbe die Schüler*innen in die sächsische Kochkunst ein und haben für ein einmaliges Kocherlebnis und Verkostung gesorgt.

 

Unser Dank gilt dem BSZ Riesa, Teigwaren Riesa, der Leipzig School of Design, dem Fortbildungszentrum Gastgewerbe und Frau Claudia Ahnert, die das Fotoshooting unseres kreativen Tages bereichert hat, indem sie die natürliche Schönheit der Schüler*innen wunderbar mit ihrer Kosmetik zur Geltung brachte.


Qualitätssicherung in der grenzüberschreitenden Mobilität

Am 4. und 5 Juli 2017 organisierte die Britische Nationalagentur ECORYS die internationale Konferenz in Birmingham zum Thema "Bewertung und Anerkennung von Lernergebnissen im nationalen und internationalen Bildungskontext". CorEdu, als Mitglied im Nationalen Team der ECVET-Experten, wurde als eine der Sprecherinnen der Veranstaltung ausgewählt und bekam die Möglichkeit, die durch CorEdu entwickelte Weiterbildung zum „Manager der transnationalen Mobilität“ vorstellen zu dürfen. Die Weiterbildung stoß auf großes Interesse bei den europäischen Bildungsakteuren, da – laut der Konferenzteilnehmern - die Qualität in der grenzüberschreitenden Mobilität von den beteiligten Akteuren sehr unterschiedlich gelebt wird. Das Fehlen von transparenten Qualitätsanforderungen an den transnationalen Mobilitätsaufenthalten von Jugendlichen und Bildungspersonal erschwert ein einheitliches Verständnis von erfolgreicher Planung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Mobilitätsaufenthalten.

 

Die Weiterbildung schließt somit eine Lücke in der Qualitätssicherung für die grenzüberschreitende Mobilität und bietet transparente und nachvollziehbare Qualitätsstandards, welche im Rahmen der Weiterbildung an Interessenten vermittelt werden können.


Studie zur Entwicklung nationaler ausbildungsstandards in der Slowakei

Viele europäische Länder halten ihren Kurs in der Reform deren Ausbildungssysteme und bauen weiter kooperative Ausbildungssysteme aus. Dadurch soll eine stärkere Anbindung des Berufsbildungssystems an den Qualifikationsbedarf der Wirtschaft erreicht werden. Deutschland, Österreich, die Schweiz und Dänemark gelten dabei mit ihren dualen Ausbildungssystemen als Vorbilder. 

 

Das Bundesinstitut für Berufsbildung führte hierzu qualitative, explorative Studien in Deutschland, Österreich, Schweiz und Dänemark sowie in zwei Ländern mit einem primär schulischen Ausbildungssystemen, Portugal und die Slowakei durch.

 

An der Fallstudie Slowakei hat CorEdu aktiv mitgewirkt. 

 

Der Bericht des Bundesinstituts für Berufsbildung ist hier zu lesen. 

 


Leipziger designer machen schule in shanghai

Die Shanghai Art and Design Academy ist eine der führenden Designerschulen in Shanghai. Ihre Dozenten blicken auf eine langjährige Erfahrung in renommierten Unternehmen zurück wodurch auch die Art and Design Academy der Ausbildung eine sehr hohe praktische Relevanz zuweist. Studienbesuche und Schüler-Projektwochen fanden in den vergangenen Jahren in Sachsen statt und das Wissen sowie die Erfahrungen hieraus flossen in die Ausbildung und Lehre in Shanghai ein. 

 

Im April besuchten wir mit unserem Leipziger Kooperationspartner der Leipzig School of Design die Art and Design Academy, festigten die Zusammenarbeit und schmiedeten neue Pläne für die Designerausbildung in Shanghai. Wir danken der Art and Design Academy sowie der Leipzig School of Design für die spannende und bereichernde Begegnung.

 

Weitere Infos über die praktische Ausbildung in China finden Sie im Forschungsprojekt hier.


Abschlussprüfung in Sanghai nach deutschem vorbild

Die Zusammenarbeit mit der 2nd Light Industry School Shanghai startete 2013 als die Geschäftsführerin von CorEdu die Planung und Umsetzung der praktischen Ausbildung in der Schule vor Ort untersucht hat. Dank der hohen Reputation des deutschen dualen Systems folgten im Anschluss Studienbesuche der Direktoren und Lehrer in Sachsen, um die Ausbildung in Deutschland näher kennen zu lernen. Schüler nahmen an einer vierwöchigen Weiterbildung bei der Handwerkskammer zu Leipzig teil, um ihre Fertigkeiten zu erweitern. Die Lehrpläne der Schule wurden in der Zusammenarbeit mit CorEdu reformiert und der Bildungskommission vorgelegt. Nach fünf Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit begleiteten wir dann im April die Abschlussprüfung in Shanghai. Wir danken der 2nd Light Industry School Shanghai, der Dozentin Frau Ahnert und der Handwerkskammer zu Leipzig für ihr Vertrauen und wünschen den Absolventen alles Gute für ihre Zukunft. 

 


Von Venedig nach Venedig des Ostens

Zwischen dem 30. Januar und 10. Februar 2017 empfang CorEdu die Praktikantin Damaris aus Italien, die in Venedig eine Ausbildung zur Tourismusfachfrau macht. Damaris ist Stipendiatin im Rahmen des Erasmus+ Programms der Europäischen Union. Sie verbrachte insgesamt vier Wochen in Leipzig. Nachdem sie in den ersten zwei Wochen Einblicke in die Arbeit des Hotelmanagements im InterCity Hotel Leipzig gewonnen hat, erwartete sie ein maßgeschneidertes Programm bei CorEdu. So lernte sie die Arbeit von CorEdu in der internationalen Zusammenarbeit kennen und erhielt Informationen aus erster Hand über die Herausforderungen bei der täglichen Arbeit mit diversen Kulturen sowie Praxistipps mit diesen umzugehen. Sie besuchte die Karrieremesse in Dresden und informierte sich über die Bildungsangebote im Bereich Tourismus und tauschte sich mit deutschen Azubis aus. Besonders das duale Studium im Tourismusbereich, welches als eine deutsche Besonderheit in der Welt gilt, hat ihre Aufmerksamkeit gewonnen. Die Kombination des Studiums an einer Hochschule mit einer Ausbildung in einem Unternehmen auf der tertiären Ebene bietet vielseitige Möglichkeiten und praktische Erfahrungen für junge Menschen.

 

Sie schaute sich weiterhin das Auftreten und die Angebote der Reiseagenturen im Rahmen der Reisemesse in Dresden an. Sie verglich die Organisation, die Präsentation und die Angebote der Anbieter in Dresden mit den Angeboten in Italien und reflektierte die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede. Sie führte zwei kurze Feldforschungen zu den Themen „Aktuelle Trends im Tourismus in Deutschland“ und „Warum gerade Leipzig als Urlaubsziel“ durch.

 

Weitere touristische Attraktionen in Prag sowie Ausflüge in die Sächsische Schweiz, nach Berlin und Dresden sowie in die Blumenstadt Sebnitz ermöglichten Damaris, Deutschland so als Tourismusfachfrau als auch als Tourist besser kennen zu lernen. So trägt sie die Geschichte, Tradition und Lebensfreude der Sachsen in die Welt hinaus. 




Studie zur Ausbildungsmotivation von Betrieben in der Slowakei

Das Bundesinstitut für Berufsbildung führte Fallstudien in unterschiedlichen europäischen Ländern wie Spanien, Slowakei, Portugal und Italien mit dem Schwerpunkt der Untersuchung der Ausbildungsmotivation und  der Ausbildungssituation von Betrieben in den Bereichen KFZ-Service und Automobilproduktion durch.  

 

Die Länderauswahl des Bundesinstituts repräsentierte verschiedene Modelle von Dualität in der Ausbildung und eine Auswahl europäischer Staaten, mit denen sich Deutschland in einer bilateralen Kooperation in der Berufsbildung befindet. Der Schwerpunkt lag auf der Analyse der betrieblichen Ebene. Die identifizierten Modelle wurden miteinander, mit der deutschen dualen Berufsausbildung und anderen existierenden Modellen dualer Berufsbildung verglichen.

 

CorEdu wirkte an der Fallstudie in der Slowakei aktiv mit.

 

Der Bericht des Bundesinstituts für Berufsbildung ist hier zu finden.