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- in Auszügen und in chronologischer Reihenfolge -

Aktuelles, Wissenswertes und Interessantes aus den Aktivitäten von CorEdu.

Lehrerfortbildung in Sachsen zum Thema Europa ist online

Unser neues Fortbildungsangebot für Berufsschullehrer/-innen ist online! In der Kooperation mit dem Landesamt für Schule und Bildung (Standort Chemnitz) und mit dem Verein Die Brücke e.V. bieten wir am 07. August 2018 eine Fortbildung zum Thema "Europa und die Europäische Union - Von den Zielen Europas in den sächsischen Bildungsalltag" an. 

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier


Dozentenfortbildung

Vier Dozenten der Taizhou Universität verbrachten drei Monate bei CorEdu in Leipzig. Methodisch-didaktische, interkulturelle und wissenschaftliche Elemente der maßgeschneiderten Fortbildung bereicherten den ersten Teil des Bildungsprogramms und persönliche Gespräche mit deutschen Dozenten, Ausbildern und Wissenschaftlern rundeten das Programm ab. Der zweite Teil des Programms beinhaltete Studienbesuche an verschiedenen Universitäten und in diversen Unternehmen in Sachsen, um die Besonderheiten der dualen Akademien in Deutschland näher kennenzulernen.

 

Das Ziel, die angewandte Forschung und akademische Lehre an der Taizhou Universität zu verbessern ist uns eine große und spannende Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Dank unserer regionalen Partner und dem Einsatz unserer Mitarbeiter konnten wir die chinesischen Dozenten mit innovativem Wissen und relevanten Kompetenzen für ihre zukünftige Arbeit ausstatten.

 

Wir danken unseren Partnern in Sachsen und der Taizhou Universität für die Zusammenarbeit und ihr Vertrauen!


Leitfaden für Arbeitgeber für die Förderung des Lernergebnisorientierungsansatzes im Unternehmen im Rahmen der praktischen Ausbildung

Am 9. und 10. Oktober 2017 repräsentierte CorEdu das deutsche Nationale Team der ECVET Experten bei der europäischen Konferenz „Using ECVET Principles in Work Based Learning with Special Focus on Involvement of all relevant Stakeholders“, welche durch die slowakische Nationalagentur SAAIC organisiert wurde.

Auf die Einladung der slowakischen Kollegen hin hielten wir einen Gastvortrag über den von CorEdu entwickelten „Leitfaden für Arbeitgeber für die Förderung des Lernergebnisorientierungsansatzes im Unternehmen im Rahmen der praktischen Ausbildung“.  Einen Mehrwert durch den Leitfaden erhoffen wir für Länder mit einem schulbasierten Ausbildungssystem mit kombinierten Praktika ohne das Vorhandensein eines einheitlichen und national anerkannten Ausbildungsplans. Dadurch sollen Kompetenzen und Lernergebnisse systematisch erfasst und bewertet werden, um diese sichtbar und nachhaltig zu sichern. 

Sie können die Leitfaden unter info@coredu.de anfordern.


Netzwerktreffen "Berufsbildung ohne grenzen" im Rahmen der Bildungskonferenz

Die 19. ZWH-Bildungskonferenz fand am 5. und 6. Oktober 2017 in der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade in Lüneburg statt. Im Rahmen der Bildungskonferenz trafen sich auch die Mobilitätsberater der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie die Mobilitätsberater der weiteren, kammerunabhängigen Beratungsstellen. Wir tauschten uns über unsere vergangenen und zukünftigen Aktivitäten im Rahmen des bundesweiten Programms Berufsbildung ohne Grenzen aus.

 

Der Erfahrungsaustausch zwischen den Mobilitätsberatern im Rahmen des Netzwerktreffens ist ein wertvolles Instrument, um gute Praxisbeispiele, neue Impulse und kreative Ideen für unsere Beratung fruchtbar zu machen.

 

CorEdu ist eine der bundesweit anerkannten, kammerunabhängigen Beratungsstellen, welche durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. 

 

Unser neuer Spot über die Vorteile von Auslandsaufenthalten wurde ebenso vorgestellt.


Azubis aus shanghai in Leipzig

Im Sommer 2017 besuchten CorEdu 30 chinesische Azubis von der 2nd Light Industry School aus Shanghai. Der Aufenthalt bot viele spannende und abwechslungsreiche Programmpunkte für die Azubis.  

Wir besuchten das Berufsschulzentrum in Riesa und hospitierten im Unterricht, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den deutschen und chinesischen Klassen zu erfahren. Danach gönnten wir uns Nudeln aus der Riesaer Nudelmanufaktur. Wir schauten uns deren gläserne Produktion an und fanden heraus, dass die erste Station des Museums in Riesa mit der Geschichte der Nudeln in China beginnt. Darüber freuten sich die chinesischen Azubis sehr.

 

Im Programm wurden Punkte auch für die Kreativität eingebracht. Nach einem ganztägigen Fotoshooting mit der Leipzig School of Design lernten die Schüler*innen anschließend die Künste der Cocktailexpertin Katja Schirmer kennen. Da die Liebe (für Leipzig) bekanntlich durch den Magen geht, führten die Ausbilder*innen des Fortbildungszentrums für Gastgewerbe die Schüler*innen in die sächsische Kochkunst ein und haben für ein einmaliges Kocherlebnis und Verkostung gesorgt.

 

Unser Dank gilt dem BSZ Riesa, Teigwaren Riesa, der Leipzig School of Design, dem Fortbildungszentrum Gastgewerbe und Frau Claudia Ahnert, die das Fotoshooting unseres kreativen Tages bereichert hat, indem sie die natürliche Schönheit der Schüler*innen wunderbar mit ihrer Kosmetik zur Geltung brachte.


Qualitätssicherung in der grenzüberschreitenden Mobilität

Am 4. und 5 Juli 2017 organisierte die Britische Nationalagentur ECORYS die internationale Konferenz in Birmingham zum Thema "Bewertung und Anerkennung von Lernergebnissen im nationalen und internationalen Bildungskontext". CorEdu, als Mitglied im Nationalen Team der ECVET-Experten, wurde als eine der Sprecherinnen der Veranstaltung ausgewählt und bekam die Möglichkeit, die durch CorEdu entwickelte Weiterbildung zum „Manager der transnationalen Mobilität“ vorstellen zu dürfen. Die Weiterbildung stoß auf großes Interesse bei den europäischen Bildungsakteuren, da – laut der Konferenzteilnehmern - die Qualität in der grenzüberschreitenden Mobilität von den beteiligten Akteuren sehr unterschiedlich gelebt wird. Das Fehlen von transparenten Qualitätsanforderungen an den transnationalen Mobilitätsaufenthalten von Jugendlichen und Bildungspersonal erschwert ein einheitliches Verständnis von erfolgreicher Planung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Mobilitätsaufenthalten.

 

Die Weiterbildung schließt somit eine Lücke in der Qualitätssicherung für die grenzüberschreitende Mobilität und bietet transparente und nachvollziehbare Qualitätsstandards, welche im Rahmen der Weiterbildung an Interessenten vermittelt werden können.


Studie zur Entwicklung nationaler ausbildungsstandards in der Slowakei

Viele europäische Länder halten ihren Kurs in der Reform deren Ausbildungssysteme und bauen weiter kooperative Ausbildungssysteme aus. Dadurch soll eine stärkere Anbindung des Berufsbildungssystems an den Qualifikationsbedarf der Wirtschaft erreicht werden. Deutschland, Österreich, die Schweiz und Dänemark gelten dabei mit ihren dualen Ausbildungssystemen als Vorbilder. 

 

Das Bundesinstitut für Berufsbildung führte hierzu qualitative, explorative Studien in Deutschland, Österreich, Schweiz und Dänemark sowie in zwei Ländern mit einem primär schulischen Ausbildungssystemen, Portugal und die Slowakei durch.

 

An der Fallstudie Slowakei hat CorEdu aktiv mitgewirkt. 

 

Der Bericht des Bundesinstituts für Berufsbildung ist hier zu lesen. 

 


Leipziger designer machen schule in shanghai

Die Shanghai Art and Design Academy ist eine der führenden Designerschulen in Shanghai. Ihre Dozenten blicken auf eine langjährige Erfahrung in renommierten Unternehmen zurück wodurch auch die Art and Design Academy der Ausbildung eine sehr hohe praktische Relevanz zuweist. Studienbesuche und Schüler-Projektwochen fanden in den vergangenen Jahren in Sachsen statt und das Wissen sowie die Erfahrungen hieraus flossen in die Ausbildung und Lehre in Shanghai ein. 

 

Im April besuchten wir mit unserem Leipziger Kooperationspartner der Leipzig School of Design die Art and Design Academy, festigten die Zusammenarbeit und schmiedeten neue Pläne für die Designerausbildung in Shanghai. Wir danken der Art and Design Academy sowie der Leipzig School of Design für die spannende und bereichernde Begegnung.

 

Weitere Infos über die praktische Ausbildung in China finden Sie im Forschungsprojekt hier.


Abschlussprüfung in Sanghai nach deutschem vorbild

Die Zusammenarbeit mit der 2nd Light Industry School Shanghai startete 2013 als die Geschäftsführerin von CorEdu die Planung und Umsetzung der praktischen Ausbildung in der Schule vor Ort untersucht hat. Dank der hohen Reputation des deutschen dualen Systems folgten im Anschluss Studienbesuche der Direktoren und Lehrer in Sachsen, um die Ausbildung in Deutschland näher kennen zu lernen. Schüler nahmen an einer vierwöchigen Weiterbildung bei der Handwerkskammer zu Leipzig teil, um ihre Fertigkeiten zu erweitern. Die Lehrpläne der Schule wurden in der Zusammenarbeit mit CorEdu reformiert und der Bildungskommission vorgelegt. Nach fünf Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit begleiteten wir dann im April die Abschlussprüfung in Shanghai. Wir danken der 2nd Light Industry School Shanghai, der Dozentin Frau Ahnert und der Handwerkskammer zu Leipzig für ihr Vertrauen und wünschen den Absolventen alles Gute für ihre Zukunft. 

 


Von Venedig nach Venedig des Ostens

Zwischen dem 30. Januar und 10. Februar 2017 empfang CorEdu die Praktikantin Damaris aus Italien, die in Venedig eine Ausbildung zur Tourismusfachfrau macht. Damaris ist Stipendiatin im Rahmen des Erasmus+ Programms der Europäischen Union. Sie verbrachte insgesamt vier Wochen in Leipzig. Nachdem sie in den ersten zwei Wochen Einblicke in die Arbeit des Hotelmanagements im InterCity Hotel Leipzig gewonnen hat, erwartete sie ein maßgeschneidertes Programm bei CorEdu. So lernte sie die Arbeit von CorEdu in der internationalen Zusammenarbeit kennen und erhielt Informationen aus erster Hand über die Herausforderungen bei der täglichen Arbeit mit diversen Kulturen sowie Praxistipps mit diesen umzugehen. Sie besuchte die Karrieremesse in Dresden und informierte sich über die Bildungsangebote im Bereich Tourismus und tauschte sich mit deutschen Azubis aus. Besonders das duale Studium im Tourismusbereich, welches als eine deutsche Besonderheit in der Welt gilt, hat ihre Aufmerksamkeit gewonnen. Die Kombination des Studiums an einer Hochschule mit einer Ausbildung in einem Unternehmen auf der tertiären Ebene bietet vielseitige Möglichkeiten und praktische Erfahrungen für junge Menschen.

 

Sie schaute sich weiterhin das Auftreten und die Angebote der Reiseagenturen im Rahmen der Reisemesse in Dresden an. Sie verglich die Organisation, die Präsentation und die Angebote der Anbieter in Dresden mit den Angeboten in Italien und reflektierte die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede. Sie führte zwei kurze Feldforschungen zu den Themen „Aktuelle Trends im Tourismus in Deutschland“ und „Warum gerade Leipzig als Urlaubsziel“ durch.

 

Weitere touristische Attraktionen in Prag sowie Ausflüge in die Sächsische Schweiz, nach Berlin und Dresden sowie in die Blumenstadt Sebnitz ermöglichten Damaris, Deutschland so als Tourismusfachfrau als auch als Tourist besser kennen zu lernen. So trägt sie die Geschichte, Tradition und Lebensfreude der Sachsen in die Welt hinaus. 




Studie zur Ausbildungsmotivation von Betrieben in der Slowakei

Das Bundesinstitut für Berufsbildung führte Fallstudien in unterschiedlichen europäischen Ländern wie Spanien, Slowakei, Portugal und Italien mit dem Schwerpunkt der Untersuchung der Ausbildungsmotivation und  der Ausbildungssituation von Betrieben in den Bereichen KFZ-Service und Automobilproduktion durch.  

 

Die Länderauswahl des Bundesinstituts repräsentierte verschiedene Modelle von Dualität in der Ausbildung und eine Auswahl europäischer Staaten, mit denen sich Deutschland in einer bilateralen Kooperation in der Berufsbildung befindet. Der Schwerpunkt lag auf der Analyse der betrieblichen Ebene. Die identifizierten Modelle wurden miteinander, mit der deutschen dualen Berufsausbildung und anderen existierenden Modellen dualer Berufsbildung verglichen.

 

CorEdu wirkte an der Fallstudie in der Slowakei aktiv mit.

 

Der Bericht des Bundesinstituts für Berufsbildung ist hier zu finden.


30 Jahre Europäische Zusammenarbeit in der beruflichen bildung

Dass die Länder der Europäischen Union im Bereich der Bildung voneinander profitieren, zeigt die bereits dreißig Jährige europäische Zusammenarbeit.  Vom europäischen Austauschprogramm haben in 30 Jahren fast 1,3 Millionen Studierende aus Deutschland profitiert.

 

Anlässlich der Festveranstaltung zum Erasmus-Jubiläum in Berlin am 24. Januar 2017 betonte die Bundesbildungsministerin Frau Prof. Wanka, dass der Austausch zwischen den europäischen Ländern von existenzieller Bedeutung sei. 

 

Auslandsaufenthalte stärken die Persönlichkeit und ermöglichen, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Für viele Jugendliche sind solche Auslandsaufenthalte das erste Mal, dass sie alleine, weit weg von ihrer Heimat in einem anderen Land unterwegs sind. Sprachliche und kulturelle Unterschiede sowie andere Arbeits- und Lebensweisen fordern und fördern die Jugendlichen und stärken neben ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Selbständigkeit auch ihre Fachkompetenzen.

 

Das Berufsbildungspersonal hat im Rahmen des Erasmus+ Programms auch die Möglichkeit über die Schultern ihrer Kollegen in Europa zu schauen und durch Hospitationen oder Studienbesuche an einer kreativen und spannenden Weiterbildung teilzunehmen. Wie es die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Fr. Dr. Eisenmann während der Festveranstaltung betonte, „schauen, was andere Kollegen machen, schadet nie.“

 

CorEdu wünscht dem europäischen Programm Erasmus+ eine kreative, spannende, vielseitige und bereichernde Zukunft!

 

Weitere Informationen über das Programm Erasmus+ finden Sie auf der Internetseite der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA BIBB) hier. Sollten Sie Fördermöglichkeiten für Auslandsaufenthalte außerhalb von Europa suchen, so finden Sie diese in der Datenbank der IBS – Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung hier.

 

Die Gründe für und der Mehrwert von Auslandsaufenthalten stellt Ihnen das bundesweites Programm Berufsbildung ohne Grenzen hier sehr anschaulich zur Verfügung. Für eine persönliche Beratung kontaktieren Sie uns unter info@coredu.de. Wir sind eine von der NA BIBB offiziell gelistete und durch das bundesweite Programm Berufsbildung ohne Grenzen geförderte Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in Leipzig.



bilaterale berufsbildungskooperation im rahmen der grenzüberschreitenden mobilität

Lernaufenthalte im Ausland werten die Ausbildung der Lehrlinge auf und erhöhen ihre Chancen am Arbeitsmarkt. Im Rahmen eines Praktikums im Ausland erlangen, vertiefen oder stärken Lehrlinge nicht nur ihre sprachlichen und sozialen Kompetenzen, sondern lernen neue Arbeitstechniken, unternehmensspezifische Arbeitsabläufe kennen und erweitern auch ihre Fachkompetenzen.

 

Durch bilaterale Schulpartnerschaften gelingt die Planung und Durchführung von Auslandsaufenthalten gezielter, indem die Möglichkeiten der aufnehmenden Einrichtung, der Bedarf und die Anforderungen an den Lehrling dank der engen Zusammenarbeit intensiver erfasst werden können. Die Entwicklung und Abstimmung von avisierten Lernergebnissen für ein konkretes Auslandspraktikum sowie die Festlegung von Dokumentations- und Bewertungsmethoden schaffen mehr Transparenz und sichern die Nachhaltigkeit des erworbenen Wissens, der Fähigkeiten und der Kompetenzen.

 

Ein gutes Praxisbeispiel für bilaterale Austauschpraktika mit Lernergebnisorientierung liefert die Deutsch-Polnische Berufsbildungskooperation, welche durch den Deutsch-Polnischen Ausschuss für Bildungszusammenarbeit initiiert wurde.

 

Im Rahmen eines Vertiefungsseminars zur Deutsch-Polnischen Berufsbildungskooperation wurden mögliche Lernergebniseinheiten entwickelt und abgestimmt, welche im Rahmen der berufsbezogenen Schülerpraktika in den Bereichen Gastronomie, Elektro- und Kfz-Berufe zwischen deutschen und polnischen Berufsschulen erreicht werden sollen. Bewertungs- und Dokumentationsmethoden wurden sowohl mit deutschen als auch mit polnischen Fachlehrkräfte abgestimmt. CorEdu begleitete den Workshop zur Entwicklung von Lernergebniseinheiten und Lernergebnissen für konkreten Lernaufenthalte.


azubi & studientage leipzig

Am 4. und 5. November fand die Azubi & Studienmesse in Leipzig statt. Mehr als 9.200 Besucher informierten sich über die aktuellen Angebote im Bereich der beruflichen Ausbildung. In der Zusammenarbeit mit Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS) stellte CorEdu ihre neuen Angebote „Azubi on Tour“ und „Move on Berufsbildungspersonal“ vor.

 

Das Programm „Azubi on Tour“ ermöglicht Auszubildenden und jungen Fachkräften einen mindestens zweiwöchigen Auslandsaufenthalt in den Bereichen Gastronomie, Konditorei und Tourismus in einem der Europäischen Ländern zu absolvieren.

 

Das Programm „Move on Berufsbildungspersonal“ spricht Ausbilder, Berufsschullehrer, Berufsschulleiter und Ausbildungsberater an. Das Programm ermöglicht einen mindestens dreitägigen Auslandsaufenthalt zu diversen Themen in der beruflichen Ausbildung.

 

Bei einer Interessenbekundung können Sie uns gern kontaktieren. Die Stipendien für die oben genannten Programme werden im Rahmen des Erasmus+ Programms angeboten.

 

Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten und Stipendien für einen Auslandsaufenthalt in und außerhalb Europas sind in der Datenbank der IBS zu finden.


Verstehen ist nicht gleich verstanden

Unter dem Motto „Vielfalt im Beruf“ fand eine Weiterbildungsreihe mit angehenden Erzieher*innen an diversen sächsischen Berufsschulen statt. Durch den Einsatz von unterschiedlichsten interaktiven Methoden wurden in der Zusammenarbeit mit WeltOffen e.V. Szenarien aus dem Alltag eines Erziehers herausgegriffen, gemeinsam mit den Teilnehmer*innen die Herausforderungen reflektiert und im Anschluss Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.


Qualitätssicherung in der grenzüberschreitenden mobilität durch ecvet

Am 11. und 12. Oktober 2016 fand eine Veranstaltung zur Qualitätssicherung in der grenzüberschreitenden Mobilität in Fredericia, Dänemark statt. Auf Einladung der Danish Agency for Higher Education präsentierte Fr. Dr. Csepe-Bannert in ihrer Funktion als ECVET-Expertin im nationalen Team der ECVET-Experten die Qualitätsanforderungen an die grenzüberschreitende Mobilität mit ECVET.

 

Lernaufenthalte im Ausland bieten den Teilnehmenden Gelegenheit, ihre Ausbildung aufzuwerten und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Die während einer Mobilität erworbenen beruflichen, sozialen und vor allem auch sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen sind von Arbeitgebern gefragt. Sie sollten daher verständlich beschrieben und im Herkunftsland anerkannt werden. Daher gilt der Qualitätssicherung aller Phasen vor, während und nach der Mobilität besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Weiterhin stellte Fr. Csepe-Bannert das ECVET-Siegel, das als Auszeichnung für die vorbildhafte Anwendung von ECVET-Instrumenten vergeben wird, in Fredericia vor. Die Initiative der NA beim BIBB, der Nationalen Koordinierungsstelle ECVET und des Nationalen Teams von ECVET-Expertinnen und Experten gilt Europaweit als eine innovative Methode, gute Praxisbeispiele öffentlichkeitswirksam zu würdigen.

 

 

Weitere Informationen zum ECVET Siegel finden Sie hier.


Förderung der kulturellen vielfalt durch pflege von minderheitenkulturen

 

Im Rahmen der Bildungsreise im September 2016 besuchten elf  Teilnehmer*innen einen integrativen Kindergarten in Budapest. Das Kindergartenkonzept umfasst neben der kreativen und musikalischen Förderung der Kinder auch die Integration der Minderheitenkultur der Roma in die ungarische Kultur. Durch Musik, Tanz und „Storytelling“ sowie durch Dialog und Austausch lernen die Kinder die Kultur der Roma sowie die der Ungarn kennen. Im Sinne der Inklusion haben jedoch auch die ungarischen Kinder die Möglichkeit, die vielseitigen Angebote gemeinsam zu nutzen. „Wir streben an, die Kultur der Roma und die ungarische Kultur in beide Familien zu bringen und so die Kinder wie auch die Eltern für die unterschiedlichen Kulturen zu sensibilisieren“ – erklärt Herr Balog, Erzieher des Kindergartens.

 

„Viele Eltern haben leider nicht die Möglichkeit, die Zeit oder das Wissen, ihren Kindern die Roma Kultur in ihren vollen Zügen zu vermitteln. In vielen Fällen wird die Romani Sprache in den Familien auch nicht mehr gesprochen und dadurch schwindet auch ein gewisses Bewusstsein für die eigene Kultur.“ – sagt Herr Balog.

 

Durch die Vermittlung der Roma Kultur soll nicht nur das Bewusstsein der Kinder für die Roma Kultur gestärkt werden, sondern ihre Selbstständigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmungsfähigkeit, Kontaktfreudigkeit und ihre fein- und grobmotorischen Fähigkeiten. „Unser Ziel ist es, dass bereits Kinder sich ihrer Minderheitenkultur bewusst gegenüberstehen und sich nicht dafür schämen“ sagen die Erzieher des Kindergartens. Kulturelle und sprachliche Unterschiede werden durch diverse pädagogische Konzepte mit in den Alltag integriert und mit allen Kindern reflektiert.

 



Bildungsurlaub in Budapest – Ungarn

 In der Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung fanden im September und Oktober 2016 Bildungsreisen in Budapest, Ungarn statt. Die Schwerpunkte der Bildungsurlaube waren „vom Umgang mit Demokratie“ sowie die „nationale und europäische Identität in Ungarn“. Die Teilnehmer*innen besuchten verschiedene Institutionen und Organisationen, u.a. den Roma Educational Fund, die Friedrich Ebert Stiftung, Greenpeace Magyarország, die Andrássy Universität oder das Community Radio Civil und Tilos Rádió. Neben dem Austausch zu den o.g. Themen besuchten die Teilnehmer*innen das Parlament, die Synagoge im jüdischen Viertel und nahmen an einem Hungaricum-Tour teil.

 



berufsbildung ohne grenzen

Was macht Eduardo zum besten Koch von Spanien? Was kann Francois, was dem französischen Croissant dem himmlischen Duft verleiht? Was verbirgt sich hinter der fröhlichen griechischen Lebensweise und Gastfreundschaft? Welche Praktiken und Erfahrungen hat Valentino, die ihm zum besten Maßschneider von Mailand macht? Und nicht zuletzt: was verbirgt sich hinter der Tradition der Budapester Schuhe?

 

Das alles ist kein Geheimnis mehr. Im Rahmen eines Praktikums in Europa hast du als Auszubildende die Möglichkeit, die Geheimnisse der Länder, das Wissen und die Erfahrungen ihrer Fachleute hautnah kennen zu lernen und dieses Wissen und diese Praktiken selbst zu erlernen.  Im Rahmen eines geförderten Auslandspraktikums hast Du die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildungszeit im Ausland zu verbringen.

 

Die bundesweite Initiative Berufsbildung ohne Grenzen ermöglicht es CorEdu ab 1. Juli 2016, Dich auf deinem Weg in ein Auslandspraktikum zu begleiten. Solltest Du Interesse an einem Auslandspraktikum haben oder solltest Du weitere Fragen haben, melde dich bei uns.


Klasse ausbildung statt massenausbildung!

Zwölf angehende Friseure aus Shanghai haben einen Lehrgang im Juli in Leipzig absolviert. Neben den Themen wie Grundschnitte und Arbeitsplanung erlernten die Schüler verschiedene Wickeltechniken und Flechtfrisuren. Neben der fachlichen Weiterbildung stand auch ein umfangreiches kulturelles Programm auf dem Plan. Sie besuchten Berlin und Dresden, probierten sächsische Spezialitäten und lernten die Geheimnisse der Herstellung des traditionellen Lebkuchens kennen. CorEdu dankt für die gute Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer zu Leipzig.

 

 „Die Ausbildung in Kleingruppen hat mir besonders gut gefallen, weil so die Ausbilderinnen auf unseren individuellen Lernbedarf eingehen konnten.“

 

„Das Leben in Leipzig schient mir entspannter zu sein als in Shanghai. Die Menschen arbeiten viel, aber sie nehmen sich auch viel Zeit, um sich zu entspannen. Das finde ich gut.“

 

„Das Grillen im Park hat mir sehr gut gefallen. Die frische Luft, die grüne Wiese und der blaue Himmel sind all das, was mich später an die Zeit in Deutschland auf jeden Fall erinnern werden.“



bildungspersonal für die binationalen berufsbildungstausche qualifizieren

Im Rahmen der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit in der Berufsbildung wurde mit Deutschen und Polnischen Schulleiter über den Einsatz des Europäischen Leistungspunktesystems  (ECVET) in der binationalen Berufsbildungszusammenarbeit diskutiert.  CorEdu als Mitglied im Nationalen Team der ECVET-Experten versorgte die Teilnehmerinnen mit aktuellen, praktischen Hinweisen für die Umsetzung des ECVET-Ansatzes in der grenzüberschreitenden Mobilität von deutschen und polnischen Auszubildenden.


interkulturelles ist nichts neues!

Dass es um uns herum immer mehr verschiedene Sprachen gesprochen werden, ist nicht neu. Dass die Multikulturalität in unsrem Alltag nicht nur durch verschiedenen kulinarischen Besonderheiten Einzug gefunden hat, ist auch nicht neu. Dass der Umgang mit verschiedenen Kulturen, Sprachen und Gewohnheiten eine gewisse Sensibilität von uns verlangt, ist auch nicht neu. Diese „alten“ Themen wurden mit Schülern in einem „neuen“ Licht vom Hintergrund der aktuellen Flüchtlingslage in Deutschland aus einer globalen Perspektive in diversen Berufs- und Mittelschulen behandelt und diskutiert.



ab ins ausland! - wie auslandspraktika die berufsbildung attraktiver machen!

Unter diesem Motto fand die Weiterbildung für Ausbildungs- und Mobilitätsberater am 09. Mai 2016 in der Kooperation mit der DIHK Service GmbH in Hamburg statt.  Eine der Ziele der Weiterbildung war es, Informationen über die Möglichkeiten und Vorzüge von Auslandsaufenthalte für Auszubildenden während der Ausbildung und für Ausbilder zu geben. Ein weiterer Schwerpunkt der Weiterbildung war, Strategien und Werkzeuge zu vermitteln, um Auslandspraktika als einen wesentlichen Bestandteil der betrieblichen Ausbildung in die Ausbildungsstrategie des Unternehmens zu integrieren.