Politische Bildungsreise In Ungarn

Ungarn – zwischen nationaler Identität und europäischer Zugehörigkeit

Die Republik Ungarn ist eines der zehn Länder, das im Jahr 2004 der Europäischen Union beigetreten ist. Bei den Parlamentswahlen im April 2018 wurde die Regierung um die nationalkonservative Partei Fidesz unter Ministerpräsident Viktor Orbán bestätigt. 

In Ungarn ist zurzeit eine starke anti-europäische Haltung zu spüren. Gleichzeitig zeigt sich in vielen EU-Mitgliedstaaten eine zunehmend ungarnkritische Haltung.

 

Die derzeitige politische Isolation Ungarns in der EU ist das Ergebnis des politischen und gesellschaftlichen Kurses der Orbán-Regierung in den vergangenen Jahren. 

 

Die Leitfrage des Seminars ist, welche Auswirkungen innenpolitische Veränderungen im Land auf die Entwicklung der nationalen Identität seiner Bevölkerung in Bezug auf deren europäische Zugehörigkeit haben. Darüber hinaus bietet Budapest spannende und erlebnisreiche Erkundungstouren entlang zahlreicher historischer Bauwerke und Denkmale - sowohl auf der einen Donauseite Buda als auch auf der anderen Seite Pest.

Seminarinhalte:

- Aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklung Ungarns

- Auswirkungen der nationalen gesellschaftspolitischen Veränderungen in Ungarn auf die Identifikation ungarischer Bürger mit Europa

- Das ungarische Parlament: parlamentarische Demokratie in Ungarn

- Reformen in den Bereichen Medien, Bildung und Gesellschaft und deren Folgen für die ungarische Zivilgesellschaft

 

Die erweiterte Seminarbeschreibung können Sie hier herunterladen. 

 

Dank des großen Interesses wird die politische Bildungsreise nach Ungarn in der Kooperation mit LIW e.V. bereits das vierte Mal angeboten. 

 

Termine: 13.10.2019 - 19.10.2019 (bereits ausgebucht)